Warum ein gutes Bewerbungsfoto deine Jobchancen erhöht und Selfies ungeeignet sind

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Du hast endlich eine interessante Stellenanzeige gefunden und beginnst aufgeregt deine Bewerbungsunterlagen herauszusuchen. All deine Zeugnisse hast Du direkt gefunden und das perfekte Anschreiben liegt auch schon bereit. Du musst es nur noch an die Position und das Unternehmen anpassen. Doch dann kommt dein Lebenslauf mit dem uralten Foto, auf dem Du noch komplett anders aussiehst. Du denkst Dir: „Ist ein Bewerbungsfoto überhaupt so wichtig? Ich lasse das Alte einfach drin!“ Diesen Gedanken solltest Du so schnell wie möglich verwerfen, schließlich sagt ein Bild mehr als 1000 Worte und der erste Eindruck zählt.

Auch wenn ein Bewerbungsfoto nicht verpflichtend ist, bildet es einen wichtigen Bestandteil in fast allen Bewerbungsunterlagen und viele Arbeitgeber bevorzugen das Anschauen von Fotos, um einen ersten Eindruck vom Bewerber zu bekommen. Dein Bewerbungsfoto sollte bereits auf dem ersten Blick vermitteln, dass Du zur angestrebten Position passt. Allein ein Lächeln kann einen großen Unterschied machen und die Sympathie beim Personaler steigern – es ist jedoch keine Pflicht. Je nachdem für welche Branche Du Dich bewirbst, sollte das Bewerbungsportrait mal mehr, mal weniger seriös sein. Wichtig ist, dass ein stimmiger Gesamteindruck entsteht. Bei der Kleiderwahl gilt das Sprichwort „Kleider machen Leute“. Deshalb solltest Du darauf achten, dass Du dich beim Tragen von Schmuck zurückhältst und deine Kleidung einen professionellen Eindruck macht und sich in tadellosem Zustand befindet. Waschen und bügeln zahlt sich also doppelt aus!

Für dein perfektes Bewerbungsfoto ist auch der richtige Winkel relevant. Ein Halbprofil und der Blickkontakt zum Betrachter haben sich bewährt. Eine Ganzkörperaufnahme sollte vermieden werden. Des Weiteren wirken Farbfotos authentischer als Schwarzweiß-Fotos. Der Hintergrund des Bewerbungsfotos sollte neutral sein, damit es nicht ablenkend wirkt und der Fokus auf dem Bewerber liegt. Zum Schluss sollte man darauf achten, dass das Bewerbungsfoto über eine gute Qualität verfügt und am besten in einem Format von 4×6 cm oder 6×9 cm für den Lebenslauf eingescannt wird. Automatenbilder, Urlaubsfotos oder Schnappschüsse von der letzten Party sind ungeeignet und vermitteln das falsche Bild beim Personaler. Du solltest dich also vor einem Besuch bei einem professionellen Fotografen nicht scheuen und ein wenig Geld in Deine berufliche Zukunft investieren. Deine Bemühungen werden sicher Früchte tragen!

Hinweis: Ausschließlich aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird im Text die männliche Form verwendet.  Angesprochen ist jedoch – vollkommen geschlechtsunabhängig – stets der Mensch (m/w/div.), um den es hier geht. ©LEONARDO Personalmanagement GmbH