Achtung – nicht so schnell!

By 15. Mai 2018Allgemein

Du hast nun eine interessante Stellenanzeige gefunden und denkst dir: „Die Bewerbung habe ich schon fertig, ich ändere nur noch schnell den Unternehmensnamen und dann abschicken … und die Nächste folgt so gleich.“ Dieser Ansatz ist dramatisch falsch! Bevor du deine Bewerbung einfach „mal eben so“ schreibst, solltest du unbedingt vorher noch ein paar kleine, aber sehr wichtige Dinge beachten.

Hast du dich schon informiert, wie der gewünschte Bewerbungsweg ist? Nein? Solltest du aber! Gerade bei der eMail-Bewerbung ergeben sich besondere Aspekte. Hier musst du unbedingt auf deine Anhänge achten. Am besten sendest du deine Bewerbung in einer PDF-Datei inklusive Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnisse. Diese Datei sollte dabei nicht größer als 5MB sein. Wichtig ist auch hier, dass das Layout möglichst einheitlich gestaltet ist. Zeugnisse müssen lesbar und ordentlich eingescannt sein! Ein krummes und schiefes Zeugnis mit Knickstellen veranlasst den Personaler (m/w/div.) zu einem negativen Eindruck von dir. Ist der Bewerber (m/w/div.) wohlmöglich nicht sorgfältig genug? Daher ist es auch unerlässlich zu wissen, welche Anhänge relevant sind. Als Studierender (m/w/div.) könnten auch die Notenübersicht und die Immatrikulationsbescheinigung wichtig sein. Auch bei der Online-Bewerbung solltest du auf das Dateiformat deiner Anhänge achten. Generell bietet es sich an auch die Referenznummer, falls vorhanden anzugeben – aber bloß nicht im Betreff der eMail. Dort ist der Positionstitel als wörtliche Bezeichnung zu lesen. Beim E-Mail Anschreiben musst du auf deine Sprache achten. Ein „LG … von meinem Smartphone gesendet“ geht hier leider gar nicht.

Eins der wichtigsten Dinge überhaupt ist es den genauen Ansprechpartner (m/w/div.) zu kennen. Kein Personaler (m/w/div.) freut sich über ein „Sehr geehrte Damen und Herren“, wenn der Kontakt eigentlich auf der Internetseite zu finden ist. Wenn dazu nirgendwo eine Info zu finden ist, darfst du auch mal vorab zum Hörer greifen. Generell solltest du eine telefonische Kontaktaufnahme vorab eher tendenziell vermeiden. Viele Personaler (m/w/div.) haben nicht die Zeit sich mit dir ausführlich über die Vakanz auszutauschen und ohne deine Bewerbungsunterlagen können sie nicht beurteilen, ob du geeignet bist oder nicht. In dieser Zeit hättest du auch längst die Bewerbung schicken können. Natürlich gibt es auch Situationen, wo man mal kurz nachfragen kann. Dazu solltest du das Gespräch aber auch wirklich KURZ halten und vorher fragen, ob die Person gerade Zeit hat. Zum Beispiel kannst du dich erkundigen, wo der Arbeitsort ist, wenn dies nicht angegeben ist. Deutlich weitergehende Fragen solltest du aber besser unterlassen und im Vorstellungsgespräch klären.

Alles Wichtige geklärt? Bereit? Dann kann es jetzt mit der eigentlichen Bewerbung losgehen…