Aber hier, wie überhaupt, kommt es anders…

By 17. April 2018Allgemein

Das Leben lässt sich nicht vollständig durchplanen – so verhält es sich auch bei der Karriere. Und dennoch ist jeder Plan besser als kein Plan. Ohne Ziel kann man nirgendwo ankommen.

Es ist egal warum du einen (neuen) Job brauchst. Sich einen Plan zurechtzulegen ist nicht so einfach, wie du vielleicht denkst. Es geht hier allerdings nicht darum jedes einzelne Detail festzulegen. Man sollte zumindest eine grobe Orientierung anstreben. Kein Personalentscheider (m/w) möchte einen Lebenslauf ohne roten Faden sehen. Würden dir nicht auch Fragen kommen, wenn du eine Bewerbung eines studierten Ingenieurs (m/w) bekommst und er sich auf eine Stelle in der Buchhaltung bewirbt? Das heißt auf keinen Fall, dass man sich nicht neuorientieren darf, nur musst du immer im Hinterkopf behalten, dass dein Lebenslauf ein entscheidendes Auswahlkriterium für einen Personalentscheider (m/w) ist und für diesen müssen deine Motive und dein Lebensweg in gewisser Weise logisch und schlüssig sein.

Jeder kennt die klassische Frage in einem Vorstellungsgespräch: „Wo sehen Sie sich in den nächsten 5-10 Jahren?“. Fällt es dir leicht diese Frage zu beantworten? Den meisten Menschen mit großer Wahrscheinlichkeit nicht. Daher ist Selbstreflexion das A und O. Kläre für dich selbst welche Werte dir wichtig sind, was deine beruflichen und privaten Ziele sind und wie du diese erreichen willst. Je konkreter deine Ziele sind, umso leichter fällt es dir geeignete Maßnahmen zu entwickeln um diese zu erreichen.

Generell gilt aber – fang so zeitig wie möglich mit deiner Planung an. Nutze Praktika und Nebentätigkeiten, die dir weiterhelfen. Bilde dich vorausschauend in berufsrelevanten Dingen weiter. Du möchtest innerhalb der Buchhaltung mehr Verantwortung übernehmen? Warum machst du dann nicht eine Weiterbildung in der Bilanzbuchhaltung? Für deinen nächsten Job könnte SAP wichtig sein? Dann beleg doch einfach einen entsprechenden Kurs. Sich neue Kenntnisse anzueignen kann niemals nachteilig sein. Es steigert – wenn du deine Fähigkeiten geschickt einsetzt – deine Chancen auf die neue Position aber ungemein. Bewirb‘ dich auf relevante Stellenanzeigen und nicht nach dem Motto „viel hilft viel.“. Gerade heutzutage ist dieser Aspekt immer wichtiger. Nie zuvor gab es so viele Optionen und eine so große Vielfalt an Berufen. Gleichzeitig wird das Leben immer hektischer und komplexer, wodurch uns oft die Zeit fehlt sich in Ruhe Gedanken zu machen. Außerdem hat jeder immer irgendeine Meinung zu einem Thema und du wirst sicher von vielen Personen (ungefragt) z.T. widersprüchliche Ratschläge bekommen. Sich seiner Ziele bewusst zu sein ist deshalb absolut unerlässlich.

Entscheidend ist auch, dass du dir bestimmte Kriterien für deinen nächsten Arbeitsplatz im Vorhinein überlegst. Wie wichtig sind dir der Standort des Unternehmens, das Gehalt, ein wohlklingender Firmenname, die Unternehmensgröße, etwaige Karriereaussichten und die Aufgaben dieser Position? Solche Dinge solltest du im Vorfeld für dich selbst klären. Man muss seine Ziele kennen, um sie erreichen zu können.